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Willkommen im forum.helfer.zone

Hallo und willkommen im forum.Helfer.Zone!

Erfahren Sie, welchen Zweck diese Plattform hat und welche Ziele hier verfolgt werden, viel Spass beim Lesen und Mitmachen!

Für wen ist diese Plattform gedacht?

  • Menschen mit Behinderung und deren Angehörigen
  • Helfern, die mit behinderten Menschen umgehen
  • Hilfsorganisationen
  • Gemeinnützige Institutionen
  • Stiftungen
  • Sponsoren

Was soll erreicht werden?

  • Mehr Austausch unter Betroffenen unterschiedlicher Handicaps
  • Mehr Gemeinsamkeit unter Betroffenen
  • Schaffen von Querverbindungen zwischen unterschiedlichen Gruppen gehandicapter Menschen zum gegenseitigen Vorteil
  • Zusammenbringen von Helfern, Hilfsorganisationen, Stiftern, Sponsoren mit Menschen unterschiedlicher Handicaps
  • Es soll ein reger Austausch zwischen allen Parteien zustande kommen

Kern des Gedanken für den Betrieb dieser Plattform ist es, Menschen unterschiedlichster Handicaps zu einer konstruktiven Zusammenarbeit und regem Ideen- /Erfahrungsaustausch anzuregen.

An dieser Stelle möchte ich die Gelegenheit wahrnehmen und begründen, weshalb ich aktiv werde.

Von Klein auf habe ich, bedingt durch den Umgang mit meiner behinderten Schwester, die Prägung zu sozialen Aktivitäten gehabt. Ich durfte viele Menschen mit Handicaps kennenlernen und bin vielseitig, neben Schule und Beruf und später auch beruflich, mit den damit verbundenen Problemen in Kontakt gekommen. Dabei waren es nicht nur Menschen mit einer Behinderung, sondern auch Menschen mit anderen Benachteiligungen, sei es kulturellem Hintergrund oder Ähnlichem, die mich bewegt haben.

So habe ich Eindrücke über die unterschiedlichsten Probleme und Ursachen gewinnen können, -ob ich mit meinem Wirken hier und da wirklich helfen konnte, vermag nur jeder Betroffene für sich selber entscheiden. Ich hoffe, ich schneide nicht zu schlecht dabei ab…

Die Antriebsfeder für forum.Helfer.Zone:

Aus meiner Sicht haben wir in Deutschland eine Kultur, alles, was nicht bei drei auf dem Baum ist, in eine Vereinsstruktur zu pressen. Und damit die Sache richtig „rund läuft“, alles staatlich zu reglementieren wie Unternehmen. (Übrigens, wenn man bedenkt, wie starkt sich unternehmerisches Handeln und das Handeln als Verein unterscheiden, dann wird schnell klar, dass das nicht zusammen gehen kann (simples Beispiel: wie oft treffen sich Vereinsvorstand als Entscheider? Wie schnell müssen Unternehmen Entscheidungen treffen?).

Zugegeben, eine „Superlösung“ habe ich auch nicht, und werde ich nicht haben können.
Wenigstens Anregungen schaffen, das möchte ich hier erreichen.

Unsere Strukturen in Deutschland sollten gelegentlich einmal überdacht werden und zum Verschlanken von Strukturen und Hierarchien führen.

Jeder spricht über Teilhabe, Inklusion, Integration und andere Begrifflichkeiten. Wer Willens ist darüber nachzudenken, und auch in diesen Bereichen jemals tätig war, wird mir sicherlich in einem Punkt recht geben müssen:

Wir haben eine Verwaltungskrise, -und die nicht erst seit dem mehr Flüchtlinge zu uns kommen, als zuvor. Unsere Neigung in guter deutscher Gründlichkeit alle Prozesse tot zu organisieren und sind verwundert, weshalb die Effizienz darunter leidet. Zudem passen die Schnittstellen nicht zusammen, auch hier gibt es viel aufzuarbeiten.

Damit kein Missverständnis aufkommt, Effizienz wird nicht erreicht, indem man dem Hilfesuchenden mit Kürzungen begegnet, weil man unfähig ist, die erforderliche Produktivität im Sinne der Sache zu erreichen. Genau dies ist der Kern unserer Verwaltungskrise, die wir unnützer Weise pflegen.

Was bedeutet dies in der Praxis?

Es gibt unendlich viele kleine Vereinigungen als Interessenvertreter bestimmter Minderheiten. Die Gemeinsamkeit ist der Kampf im Wettbewerb um finanzielle Mittel und am Besten man spricht nicht miteinander. Das es Verbände gibt, die wiederum als führende Organisation alles bündeln sollen, ist gewiss nicht schlecht.

Doch darf man sich fragen:

Welche Kenntnisse haben die einzelnen Organisationen voneinander? Ist es nicht so, dass z.B. Organisationen Rheumakranker, Gehörloser, Blinder, MS-Kranker usw. nichts voneinander wissen?

Es gibt doch einen gemeinsamen Nenner: die Bedürftigkeit der Betroffenen und unendlich viele ähnlich gelagerte Kämpfe mit unterschiedlichsten Institutionen.

Man darf beunruhigt sein, wenn man zur Kenntnis nimmt, das eine neue Welle Benachteiligter im Expresszug auf uns zurollt, die altersbedingt Benachteiligten. Dieser Problematik werden wir Wohl nicht per Quote begegnen können….
Unter Betrachtung o.g. Punkte wird schnell klar: Ein reger Austausch zwischen Betroffenen ist wichtiger als Konkurrenz um Fördergelder oder Ähnlichem.

Außerdem arbeitet auch jeder, der Hilfestellungen bietet -sei es durch Entwickeln von technischen Hilfsmitteln, Anbieten von Hilfsmitteln, Einräumen besonderer Konditionen für bestimmte Gruppen bedürftiger Personen, für sich alleine. Eine Quervernetzung wäre auch hier von Vorteil (z.B. unbedachte Anwendbarkeit in anderen Bereichen).

Eventuell kann der Austausch von Ideen, Gedanken und Anregungen eine neue Hilfe für die Leser dieses Forums sein und dazu motivieren, das eine oder andere selbst erfahrene Problem zu schildern und auf diesem Weg Lösungsansätze für andere bieten. Das würde mich freuen!

Und noch etwas: Da aus meiner Erfahrung fast alles mit den Thema Mobilität und entsprechenden Hilfsmitteln in Berührung kommt, gibt es  jetzt die Plattform meine.Helfer.Zone

Dort können Betroffene, Hilfsorganisationen und Gemeinnützige mit besonderen Rabatten von Anbietern rechnen, was dazu führt, dass jetzt jeder dieser Gruppen sich nicht mehr im Einzelkampf um faire Konditionen bemühen muss.

Es gibt Spezialisten, die in der Lage sind, besondere Konditionen anzubieten. Diese sind hier noch einmal ganz herzlich eingeladen mitzuwirken auf meine.Helfer.Zone ihr Angebot zu hinterlegen! (Anbieterregistrierung erforderlich)

Es grüßt Sie herzlich

Kay Malchow